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Der QudoCampus – Lernen, Üben und Experimentieren auf dem Weg zur Meisterschaft

Lernen, Üben und Experimentieren sind tief in unserer DNA verankert und besitzen einen sehr hohen Stellenwert für uns und unsere Arbeit. Jeder von uns hat seine eigene Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Es gibt diverse Angebote und Freiräume, die wir nutzen können um uns selbständig weiterzuentwickeln.

Unsere Bibliothek wächst stetig, wir haben Fachzeitschriften im Abonnement, wir besuchen Konferenzen und Meetups, reden hin und wieder selbst auf irgendeiner Bühne über uns und unsere Arbeit, veranstalten Tweak it-Days, arbeiten im Pair, machen Code Reviews, haben einen Firmen-Account bei der Code-School und betreiben unseren QudoCampus, um den es in diesem Blogpost gehen soll.

Was ist der QudoCampus

Der QudoCampus wurde Mitte 2015 von ein paar Kollegen aus der Wiege gehoben. Die Idee dahinter ist es, Wissen in verschiedenen Formaten zu vermitteln und einen Raum für gemeinsame Übungen zu haben, um beim Thema Software-Craftsmanship weiter in Richtung Meisterschaft voranzuschreiten.

Zum QudoCampus gehören bisher die Formate

  • QudoSchool – Tiefer gehende Kurse zu unterschiedlichen Themen und aus unterschiedlichen Bereichen. Vom agilen Arbeiten, über Coding, Testing, DevOps, Software-Architektur und Anwendungssicherheit bis hin zum Kickern. Dabei ist alles von einer einstündigen Session bis hin zu Kursen mit 5 aufeinander aufbauenden Sessions a 1,5 Stunden.
  • Code Katas – Der Klassiker: kleine Programmieraufgaben, die testgetrieben, immer wieder, immer anders, in einer beliebigen Programmiersprache umgesetzt werden. Mit optionaler Diskussion über die Lösungsansätze.
  • Coding Dojo Randori-Style – Eine Gruppe von Entwicklern trifft sich, um gemeinsam kleine Programmieraufgaben zu lösen. Das Ganze findet testgetrieben statt, fördert die Kommunikation, zeigt wie andere Probleme lösen und übt eine gemeinsame Lösung zu finden.
  • Instant.Wissen. – Kleine Kurzvorträge, Spiele oder sonstigen Aktionen, die jeweils einen interessanten Aspekt einer Technik, eines Konzepts oder eines Gedanken beleuchten.

Auch der QudoCampus selbst ist ein Experiment. Die Formate wurden ausprobiert und abhängig von der Resonanz optimiert oder aufgegeben.

Das Format Instant.Wissen.

Bis heute hat das Format Instant.Wissen. in der Qudosoft überlebt – auch wenn in sehr unterschiedlichen Intervallen, sprich mit kleineren oder größeren Lücken zwischen den Terminen, veranstaltet. Hat jemand von uns Bock oder sieht Bedarf, sich mit einem Thema zu beschäftigen oder einfach so sein Wissen zu teilen, dann bietet er/sie ein oder auch mehrere kurze Sessions dazu an. Die Teilnahme ist, wie bei allem, freiwillig und die Resonanz sehr groß.

Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, im Rampenlicht zu stehen und zu präsentieren. Aber es gibt doch einige Kollegen, die es echt drauf haben, die super präsentieren, erklären und auch unterhalten. Und so können wir mittlerweile auf mehr als 30 Instant.Wissen. Sessions aus 2,5 Jahren zurückblicken.

Im Dezember 2017 gab es richtig viel Instant.Wissen. Mathias hat drei sehr interessante Sessions zum Thema „HTTP für Entwickler“ und eine zum „Event Sourcing mit Akka“ gerockt. Davor gab es eine etwas ausgedehnte… äh Sommerpause 😉 , vor der Moritz sich dem Thema „Docker-Bausteine, oder: Wie funktioniert der Kram eigentlich?“ gewidmet hat.

Im Laufe der Zeit hatten wir Sessions über

  • Grafana: PromDash in gut (Dashboard-Applikation u.A. für Prometheus)
  • Zentralisiertes (Docker-)Logging mit dem ELK-Stack
  • Einen Haufen Müll – JVM-Heapdumps erzeugen und kleine Analysen darauf durchführen
  • HAProxy – Load Balancing und Ausfallsicherheit
  • systemd, init mit Steroiden
  • Das Dreyfus-Modell – Wie schaffe ich es am besten vom Anfänger zum Experten?
  • und vieles vieles mehr

Zum Nachlesen und für die, die eine Session verpasst haben, aber trotzdem am Thema interessiert sind, gibt es das Wichtigste meist als PDF (z.B. Hive Mind – HTTP) oder kompletten Video-Mitschnitt in unserem Firmen-Wiki verlinkt.

Die Sessions bieten meist einen guten Einstieg und Überblick in ein spezielles Thema oder zeigen wie Kollegen Probleme gelöst haben. Neue Ansätze, Ideen und Inspiration für die eigene Arbeit sind garantiert.

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