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Quriosity

Die Qudosoft hat im Rahmen eines Praxismoduls im Studiengang Informatik und Wirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) ein Projekt in Auftrag gegeben. Dieser lautete: Einen selbst entwickelten Papierprototypen des Spiels „Oblique Strategies“ als App auf den Markt zu bringen.

Prototyp des Spiels

Das Spiel basiert auf der Idee „Oblique Strategies“ von Brian Eno, welches dazu gedacht ist KünstlerInnen und Kreativen andere Perspektiven auf ihre Arbeit zu ermöglichen. Die Qudosoft hat die Idee von Brian Eno für SoftwareentwicklerInnen adaptiert und einen Prototypen in Papierform entwickelt – aus diesen sollte eine App entstehen.

Direkt nach Vorstellung des Projekts an der HTW, fand sich ein Team aus 8 Studentinnen zur Umsetzung der Idee. Gemeinsam hat das Team im Laufe des Wintersemsters eine hybride App mit Hilfe von Ionic, basierend auf Apache Cordova und Angular, entwickelt. Das Team hat dabei nicht nur die App entwickelt, sondern sich auch Gedanken über Design, UI und UX gemacht.

Die App „Quriosity“ ist im Google Play Store bereits jetzt zum Download verfügbar!

Die Qudosoft hat das Team während der Entwicklung bei Bedarf unterstützt und regelmäßig haben die betreuenden Qudosofties an Reviews mit dem Team und betreuendem Professor teilgenommen. Dabei gab es Feedback und neue Ideen, welche es vom Team im nächsten Sprint umzusetzen galt. Zwei Studentinnen aus dem Team geben im folgenden Interview einen kleinen Einblick in die Projektarbeit.

Welche Rolle hast du im Projekt gehabt und welche Aufgaben hast du wahrgenommen?

Sophie: Ich war Scrum Masterin im Team und habe zum ersten Mal diese Rolle wahrgenommen. Meine Aufgaben waren das Leiten und Vorbereiten von Retrospektiven, der Kontakt mit unseren Betreuern von der Hochschule sowie ein offenes Ohr für Fragen und Probleme innerhalb des Teams zu haben. Außerdem habe ich aber auch an der Entwicklung der App mitgewirkt – untypisch für einen Scrum Master, aber das war so von der Hochschule gefordert.

Ulrike: Ich war im Team Entwicklerin, aber auch zuständig für das Design der App. Zu Beginn habe ich mich viel mit Design befasst und nach und nach User-Stories im Code umgesetzt.

Was hat dir besonderen Spaß gemacht?

Sophie: Insbesondere die gemeinsamen Mittagessen mit dem Team haben mir sehr gefallen, weil wir uns so als Team besser kennenlernen konnten und auch über Dinge geredet haben, die nichts mit dem Projekt zu tun hatten. Ansonsten haben wir uns als Team jeden Dienstag getroffen, um gemeinsam am Projekt zu arbeiten. Die gemeinsame, produktive Arbeit vor Ort hat mir viel gebracht.

Ulrike: Ich konnte eine neue Technologie kennenlernen und vorhandene Kenntnisse mit HTML und CSS weiter ausbauen. Ansonsten hat es mir super gut gefallen, dass wir dank unseres Auftraggebers viel Freiraum beim Design hatten und ich mich hier einbringen konnte. Ich mag es kreativ zu sein und daher hat mir dieses Projekt besonders viel Spaß gemacht.

Was waren die Hindernisse/Herausforderungen? Wie bist du damit umgegangen?

Sophie: Im Team lief nicht immer alles glatt und wir hatten des Öfteren Probleme mit der Kommunikation im Team. Hier Lösungen zu finden, war besonders herausfordernd. Einige haben zum ersten Mal nach agilen Methoden gearbeitet und es hat Zeit gebraucht, bis das Team sich eingespielt hat.

Ulrike: Jede im Team hat unterschiedliche Prioritäten und Vorstellungen in der Teamzusammenarbeit gehabt, da war es manchmal schwierig einen gemeinsamen Nenner zu finden. Auch die Größe des Teams war an einigen Stellen nicht unproblematisch und oft passiert es dann, dass beim Einzelnen das Gefühl für Verantwortung sinkt. Durch die Retrospektiven haben wir als Team aber immer gemeinsam versucht die Dinge für uns aufzuarbeiten und im nächsten Sprint mehr darauf zu achten.

Was hast du für dich aus dem Projekt mitgenommen?

Sophie: Ich habe mitgenommen das Teamarbeit aus Höhen und Tiefen besteht und eine offene, ehrliche Kommunikation viel wert ist. Außerdem habe ich gelernt, was an einem Projekt alles dran hängt und wie die Abläufe sein können, welche wichtigen Vorentscheidungen zu treffen sind und wie agile Methoden in der Projektarbeit angewendet werden können.

Ulrike: Für mich persönlich habe ich mitgenommen, dass es nicht immer einfach ist mit vielen Leuten zusammenzuarbeiten und dass transparente Kommunikation extrem wichtig ist. Ansonsten habe ich vor allem mehr Erfahrung im Umgang mit Angular, Ionic und CSS mitnehmen können.

Sowohl Sophie als auch Ulrike verstärken die Qudosoft während ihres Praktikums im Zeitraum von April – August 2019!

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