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Strategietage

2018 war ein krasses Jahr hier in der Qudosoft: Mitte des Jahres hat unser Geschäftsführer sca entschieden, sich aus der Rolle des Geschäftsführers zurückzuziehen. Das heißt, formell ist er weiterhin unser Geschäftsführer, aber in Wirklichkeit mischt er sich nicht mehr so sehr ein. Gleichzeitig steckte unser Mutterkonzern in einem großen Transformationsprozess, der sich langsam auch spürbar auf uns auswirkte. Das alles war ganz schön viel Veränderung auf einmal und wir mussten erstmal herausfinden, wie wir das Ganze ohne sca stemmen und welche Aufgaben wir wie übernehmen. Da wir keine Hierarchien, sowie kaum Spezialrollen haben, war das gar nicht so einfach. Außerdem wurden die Teams langsam unabhängiger und hatten dadurch weniger miteinander zu tun. Das alles machte sich auch in der Stimmung innerhalb der Qudosoft bemerkbar.

Einmal Tapetenwechsel für alle

Es stellte sich also die Frage, wie wir zum Einen eine Strategie für unsere „scaless“ Zukunft entwickeln und zum Anderen dafür sorgen, dass wieder mehr Zufriedenheit herrscht und es auch wieder mehr Kontakt über Teamgrenzen hinweg gibt. Solche Dinge anzugehen, ist während der üblichen Projektarbeit schwierig, weshalb wir auf die Idee kamen, für ein paar Tage gemeinsam wegzufahren. Die Strategietage waren geboren und der Vorschlag stieß auf großes Interesse. Schnell fand sich eine Arbeitsgruppe zusammen, die sich um die Organisation kümmerte.

Zu Beginn des neuen Jahres, im Januar 2019, war es dann soweit. Aus Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Rügen machte sich ein ganzer Haufen neugieriger Qudosofties auf den Weg in den Center Parc Bispinger Heide und verteilte sich bunt auf einige Bugalows, die für die nächsten fünf Tage ihr Zuhause sein sollten. Auch unser treuer Emanzipationsbegleiter Frank war zwei Tage mit am Start und hatte zusammen mit den Coaches eine vielversprechende Agenda auf die Beine gestellt.  Insgesamt war das Ganze ein voller Erfolg. Jeden Tag fanden wir uns in unserem Besprechungsraum zusammen und sprachen in der großen sowie in kleinen Gruppen über die Themen, die uns beschäftigten. Es wurde viel gehirnt und geplant, jede*r konnte sich einbringen und auch der Spaß kam nicht zu kurz – ich meine, beim Abendessen gab’s Freibier und auch in den Bungalows gab es immer das ein oder andere Abendprogramm.

Warum nicht wiederholen, was sich bewährt?

Da wir uns alle einig waren, dass diese fünf Tage gut und wichtig waren, beschlossen wir, das ab sofort jedes Jahr zu machen. Und so ging’s ein Jahr später, Anfang 2020, gemeinsam in’s Hochsauerland. Wir reflektierten über das letzte Jahr:

  • Was lief gut, was nicht so?
  • Welche Erfahrungen hat der im Vorjahr gegründete Strategiekreis gemacht?
  • Welche Themen beschäftigten uns besonders und haben vielleicht noch nicht ausreichend Raum bekommen?
  • Wir überlegten, was im neuen Jahr wichtig ist.

Wir sprachen viel über unsere Identität: Wer sind wir eigentlich? Klar, die Qudosoft, aber was macht uns aus – als Unternehmen, als Arbeitgeber, als Einzelne?

Auch der Blick auf uns als Individuen kam dabei nicht zu kurz: Was sind meine inneren Antreiber? Welche Teamrollen gibt es und welchen davon entspreche ich besonders? Bei welchen Themen biete ich meinen Kollegen an, auf mich zuzukommen, wenn sie Hilfe oder einfach nur eine*n Gesprächspartner*in brauchen?

Austausch mit Anderen

Durch die verschiedenen Standorte und die unabhängigen Teams haben die meisten von uns nur zu einem Teil der Firma stärkeren Kontakt. Natürlich berichten wir auch über die Standorte hinweg, was in den Teams so los ist und arbeiten teilweise auch remote zusammen, doch nichts geht über ein persönliches Zusammentreffen. Bei all den strategischen Themen sollte also auch der soziale Aspekt nicht zu kurz kommen. Dafür boten sich die Abende an. Ob nun beim gemeinsamen Rutschen im Schwimmbad, beim Biertrinken, beim „Wer bin ich?“ spielen, Wandern, beim gemeinsamen Bowlingabend – man lernte auch „entferntere“ Kolleg*innen besser kennen, konnte sich mal darüber austauschen, was in den anderen Teams geht, oder eben auch einfach nur gemeinsam Spaß haben.

Ich persönlich habe in diesen Tagen jedenfalls viel Energie und Motivation geschöpft und war gespannt, was das Jahr 2020 so bringen würde.

Tja, was das war, wisst ihr ja: Corona. Und so wurden nicht nur die kommenden Strategietage 2021, sondern auch das ganze Jahr bis dahin anders als erwartet. Mehr dazu in einem eigenen Post.

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